Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was kostet eine Webseite wirklich? Die Faktoren im Detail
- 1. Die einfache Firmenwebseite (One-Pager / Landingpage)
- 2. Die klassische Business-Webseite (Multi-Page)
- 3. Premium-Webdesign & Individuallösungen
- Stundensatz vs. Festpreis: Wie rechnen Webdesigner ab?
- Versteckte Kosten: Was kommt nach dem Launch?
- 1. Hosting & Domain (Die Miete)
- 2. Wartung & Sicherheit (Der TÜV)
- 3. Lizenzen (Die Extras)
- 4. Content & SEO (Der Treibstoff)
- FAQ: Häufige Fragen zu Website-Kosten
- Kann ich das nicht einfach mit einem Baukasten (Wix, Jimdo) selbst machen?
- Warum gibt es Angebote für 299 € bei Ebay Kleinanzeigen?
- Wer liefert die Texte und Bilder?
- Wie lange dauert die Erstellung?
- Fazit: Qualität hat ihren Preis – aber sie rentiert sich
- Experten-Tipp: Das Erstgespräch entscheidet
- Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Strategie-Gespräch!
„Was kostet eine Webseite?” – Diese Frage ist so alt wie das Internet selbst und für Unternehmer oft der erste Stolperstein. Sie fragen drei Agenturen an und erhalten drei Preise: 500 €, 5.000 € und 15.000 €. Wie kann das sein? Wollen die einen Sie abzocken oder liefern die anderen Pfusch? Die Wahrheit liegt oft im Detail. Wer 2026 online erfolgreich sein will, braucht mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Aber was ist ein fairer Preis für professionelles Webdesign, wo fängt Wucher an und an welcher Stelle sparen Sie garantiert am falschen Ende? Wir packen heute aus und geben Ihnen die Transparenz, die Sie verdienen.
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Realistische Preise für One-Pager, Business-Seiten und Shops
- Wie sich die Kosten zusammensetzen
- Versteckte Kosten die oft verschwiegen werden
- Worauf Sie bei der Agentur-Auswahl achten müssen
Einleitung
Die Entscheidung, eine professionelle Webseite erstellen zu lassen, ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft Ihres Unternehmens. Im Jahr 2026 ist Ihre Website oft der erste – und nicht selten der einzige – Eindruck, den ein potenzieller Kunde von Ihnen gewinnt. Sie ist Ihr digitaler Vertriebsmitarbeiter, der 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für Sie arbeitet. Funktioniert er nicht, verlieren Sie Umsatz, während Sie schlafen.
Doch der Markt ist ein Dschungel. Von „Gratis-Baukästen” bis hin zu High-End-Agenturen ist alles vertreten. In diesem Artikel schlüsseln wir die Kosten für Webdesign extrem detailliert auf – vom kleinen One-Pager für den Start bis zum komplexen Firmenportal. Wir erklären, wie sich die Preise zusammensetzen, welche versteckten Kosten oft verschwiegen werden und worauf Sie bei der Auswahl einer Agentur achten müssen, um nicht Lehrgeld zu zahlen.
Was kostet eine Webseite wirklich? Die Faktoren im Detail

Der Preis einer Webseite wird nicht gewürfelt. Er setzt sich aus konkreten Arbeitsstunden und technischem Know-how zusammen. Primär entscheiden drei Faktoren über die Zahl unterm Strich: Umfang (Seitenanzahl), Design-Tiefe (Template vs. Maßarbeit) und Funktionalität (Buchungssysteme, Shops, Schnittstellen).
1. Die einfache Firmenwebseite (One-Pager / Landingpage)
Diese Lösung ist ideal für lokale Dienstleister, Freiberufler, kleine Handwerksbetriebe oder Startups, die gerade erst loslegen. Das Ziel ist klar: Professionell gefunden werden, Vertrauen aufbauen, Kontakt generieren.
- Preisrahmen: ca. 800 € – 1.800 €
- Was Sie bekommen: Eine lange, scrollbare Seite, die alle wichtigen Informationen bündelt.
- Header: Logo, Navigation, starkes Titelbild, klares Versprechen (Value Proposition).
- Über uns: Wer sind Sie und warum kann man Ihnen vertrauen?
- Leistungen: Kurzüberblick über Ihr Angebot.
- Social Proof: Kundenstimmen oder Referenzen.
- Kontakt: Formular, Google Maps Einbindung, Impressum & Datenschutz.
- Vorteile: Sehr schnell online (oft in 1-2 Wochen), perfekt für mobile Nutzer (kein wildes Geklicke), geringe Wartungskosten.
- Nachteile: Begrenzte SEO-Möglichkeiten, da Sie nur für wenige Keywords auf einer Seite ranken können.
2. Die klassische Business-Webseite (Multi-Page)
Dies ist der Standard für etablierte KMU (Kleine und mittlere Unternehmen). Hier bekommt jede wichtige Dienstleistung eine eigene Unterseite. Warum? Weil Google so besser versteht, wofür Sie Experte sind. Ein Dachdecker hat dann eine Seite für „Dachreparatur”, eine für „Dachfenster” und eine für „Dämmung”.
- Preisrahmen: ca. 2.500 € – 6.000 €
- Was Sie bekommen:
- Struktur: Startseite + 5 bis 15 Unterseiten.
- Design: Individuelle Anpassung an Ihr Corporate Design (Farben, Schriften, Bildsprache).
- Funktionen: Blog/News-Bereich (wichtig für aktuelles SEO), erweitertes Kontaktformular, Bildgalerien, Team-Vorstellung.
- SEO-Basis: Technische Optimierung, Meta-Tags für alle Unterseiten, schnelle Ladezeiten.
- Vorteile: Exzellente Sichtbarkeit bei Google für verschiedene Suchbegriffe, wirkt sehr professionell und etabliert, erweiterbar.
3. Premium-Webdesign & Individuallösungen
Für Unternehmen, die sich massiv vom Wettbewerb abheben wollen oder müssen. Hier wird nicht auf Basis von Vorlagen gearbeitet, sondern jeder Pixel wird strategisch designed. Oft kommen spezielle Funktionen hinzu.
- Preisrahmen: ab 7.000 € bis 25.000 €+
- Was Sie bekommen:
- Design: High-End UI/UX Design (User Experience), Animationen (Scroll-Effekte, Hover-Effekte), die die Seite lebendig machen.
- Technik: Maßgeschneiderte Programmierung (z.B. Mitgliederbereiche, Schnittstellen zu Ihrem CRM-System, komplexe Buchungstools, Produktkonfiguratoren).
- Strategie: Ausführliche Workshops zu Zielgruppen und Conversion-Optimierung vor dem ersten Strich.
- Vorteile: Einzigartiger Markenauftritt (Unikat), maximale Performance und Conversion-Rate, Automatisierung von Geschäftsprozessen.
Stundensatz vs. Festpreis: Wie rechnen Webdesigner ab?
Es gibt zwei gängige Modelle in der Branche. Beides hat Vor- und Nachteile für Sie als Kunden.
- Der Stundensatz:
- Üblich bei Freelancern (60 € - 120 € / Std.) und Agenturen (100 € - 200 € / Std.).
- Risiko: Projekte können ausufern. Wenn Korrekturschleifen nicht begrenzt sind, wird es am Ende oft teurer als gedacht. Fragen Sie immer nach einem Kostendeckel (Cap).
- Der Festpreis:
- Sie erhalten ein Angebot über z.B. 3.500 € für ein definiertes Paket.
- Vorteil: Planungssicherheit. Sie wissen genau, was auf Sie zukommt.
- Wichtig: Klären Sie vorher genau, was “inklusive” ist. Wie viele Korrekturrunden? Wer schreibt die Texte? Wer liefert die Bilder?
Versteckte Kosten: Was kommt nach dem Launch?
Viele Kunden vergessen, dass mit der Fertigstellung der Webseite die Kosten nicht aufhören. Eine Webseite ist wie ein Firmenwagen: Er muss getankt, versichert und gewartet werden, sonst bleibt er liegen.
1. Hosting & Domain (Die Miete)
Damit Ihre Seite weltweit erreichbar ist, muss sie auf einem Server liegen.
- Kosten: ca. 10 € – 30 € / Monat.
- Tipp: Sparen Sie nicht am Hosting! Billig-Hoster für 3 € teilen die Serverleistung oft mit tausenden anderen Seiten. Das macht Ihre Seite langsam – und Google hasst langsame Seiten.
2. Wartung & Sicherheit (Der TÜV)
CMS-Systeme wie WordPress erhalten regelmäßig Updates. Werden diese nicht eingespielt, entstehen Sicherheitslücken. Hacker scannen das Netz automatisiert nach solchen Lücken.
- Kosten: ca. 50 € – 150 € / Monat für einen Wartungsvertrag.
- Leistung: Regelmäßige Updates von Plugins/Themes, tägliche Backups (Datensicherung), Uptime-Monitoring (ist die Seite online?).
3. Lizenzen (Die Extras)
Oft werden Premium-Plugins oder Themes genutzt, die jährliche Gebühren kosten (z.B. für Cookie-Banner, Formular-Plugins oder Page-Builder).
- Kosten: ca. 50 € – 200 € / Jahr.
4. Content & SEO (Der Treibstoff)
Eine Seite, an der nichts passiert, verliert bei Google an Relevanz. Wer dauerhaft oben stehen will, muss bloggen, Texte aktualisieren oder neue Referenzen einpflegen.
- Kosten: Je nach Aufwand (intern oder externer Texter/SEO).
FAQ: Häufige Fragen zu Website-Kosten
Kann ich das nicht einfach mit einem Baukasten (Wix, Jimdo) selbst machen?
Ja, das geht und kostet oft nur 15–30 € im Monat. Aber: Sie zahlen mit Ihrer Zeit. Ein Laie braucht oft 40-60 Stunden, um ein halbwegs passables Ergebnis zu erzielen. Zudem gehören Ihnen die Daten bei Baukästen nie zu 100%. Wollen Sie den Anbieter wechseln, müssen Sie oft bei Null anfangen. Für Hobby-Projekte super, für ernsthaftes Business oft eine Sackgasse.
Warum gibt es Angebote für 299 € bei Ebay Kleinanzeigen?
Vorsicht! Oft stecken dahinter Massenabfertigungen aus dem Ausland oder Anfänger ohne Erfahrung. Meist erhalten Sie ein Standard-Template, in das nur Ihr Logo kopiert wird. Von SEO, Rechtssicherheit (DSGVO) oder Ladezeit-Optimierung keine Spur. Wer billig kauft, kauft hier fast immer zweimal.
Wer liefert die Texte und Bilder?
In den meisten Standard-Angeboten: Sie! Der Webdesigner baut das “Haus”, aber Sie müssen die “Möbel” liefern. Wenn Sie keine Zeit oder Talent zum Schreiben haben, buchen Sie unbedingt einen Copywriter (Werbetexter) dazu. Gute Texte verkaufen, Design schafft nur den Rahmen. Kalkulieren Sie hierfür ca. 500 € – 1.500 € extra ein.
Wie lange dauert die Erstellung?
- One-Pager: 2 – 4 Wochen.
- Business-Webseite: 4 – 8 Wochen.
- Große Projekte: 3 – 6 Monate.
- Verzögerungsgrund Nr. 1: Der Kunde liefert Texte oder Feedback nicht rechtzeitig.
Fazit: Qualität hat ihren Preis – aber sie rentiert sich
Betrachten Sie Ihre Webseite nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition. Eine gute Webseite für 3.000 €, die Ihnen pro Monat zwei neue Kunden mit je 1.000 € Umsatz bringt, hat sich nach 6 Wochen amortisiert. Eine schlechte Webseite für 500 €, die keine Kunden bringt, hat Sie einfach nur 500 € gekostet.
Ein fairer Marktpreis für eine professionelle, handwerklich saubere Unternehmenswebseite in Deutschland liegt 2026 zwischen 1.500 € und 5.000 €. Alles darunter ist oft mit Vorsicht zu genießen, alles darüber muss durch spezielle Anforderungen gerechtfertigt sein.
Externe Ressource: Aktuelle Statistiken zu Webdesign-Preisen finden Sie beim Bitkom und der IHK.
Experten-Tipp: Das Erstgespräch entscheidet
Achten Sie im ersten Gespräch darauf: Stellt der Dienstleister Fragen zu Ihrem Geschäftsmodell? Will er wissen, wer Ihre Zielgruppe ist und was Ihre Ziele sind? Oder redet er nur über Farben und Technik? Ein guter Webdesigner will verstehen, wie er Ihnen helfen kann, mehr Umsatz zu machen – nicht nur, wie er eine hübsche Seite bastelt.
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